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Arbeitszeit und Schichten

Verstehe deinen Dienstplan. Finde dich im Krankenhausalltag zurecht.

Frühdienst, Spätdienst, Nachtdienst: In vielen Bereichen eines Krankenhauses wird rund um die Uhr gearbeitet. Die Teams lösen einander ab, damit Patientinnen und Patienten durchgehend versorgt werden. Dazu gehören eine verlässliche Dienstplanung, klare Übergaben, vollständige Dokumentation und ausreichend Zeit zur Erholung.

Hier erfährst du, wie Schichten in deutschen Krankenhäusern aussehen können, welche Aufgaben zu einem Dienst gehören und wie Arbeitszeit, Pausen und freie Tage zusammenhängen. Die Beispiele beziehen sich vor allem auf den Pflegedienst. Für Ärzte, Funktionsbereiche und andere Berufsgruppen können andere Modelle gelten.

Deine konkreten Dienstzeiten legt dein Arbeitgeber im Rahmen der geltenden Regeln fest. Medeed erläutert dir die vorgesehenen Bedingungen und hilft dir, offene Fragen vor deinem Start zu klären.

Gesundheitsfachkräfte im gemeinsamen Austausch auf der Station

Wie viele Stunden arbeitest du?

Die regelmäßige Wochenarbeitszeit steht in deinem Arbeitsvertrag beziehungsweise im anwendbaren Tarifwerk. Beispielsweise können 38,5, 39 oder 40 Wochenstunden vereinbart sein. Bei Teilzeit ist die Stundenzahl entsprechend geringer. „Vollzeit“ bedeutet deshalb nicht in jeder Einrichtung genau dasselbe.

Im Schichtdienst können die Stunden über einen vereinbarten Zeitraum unterschiedlich verteilt sein. In einer Woche sind möglicherweise mehr Dienste vorgesehen, in einer anderen weniger. Entscheidend sind die vereinbarte Arbeitszeit, der zulässige Ausgleichszeitraum und die gesetzlichen Grenzen.

Kläre auch, wie deine Arbeitszeit auf Arbeitstage verteilt wird. Eine vereinbarte Fünf-Tage-Woche bedeutet im Krankenhaus nicht automatisch Montag bis Freitag; freie Tage können unter der Woche liegen. Mehr zu den Vertragsbedingungen findest du unter Arbeitsvertrag und deine Rechte.

Welche Schichten gibt es?

Auf vielen Stationen gibt es ein Drei-Schicht-System: Frühdienst, Spätdienst und Nachtdienst. „Mittagsschicht“ oder „Abendschicht“ sind keine bundesweit einheitlichen Bezeichnungen. Gemeint sein kann der Spätdienst, ein Zwischendienst oder ein kürzerer Dienst mit besonderen Anfangszeiten.

Beispiel für ein Drei-Schicht-System

Dienst Beispielzeit Anwesenheitsdauer Arbeitszeit bei 30 Minuten tatsächlicher Ruhepause
Frühdienst 06:00–14:30 Uhr 8 Stunden 30 Minuten 8 Stunden
Spätdienst 14:00–22:30 Uhr 8 Stunden 30 Minuten 8 Stunden
Nachtdienst 22:00–06:30 Uhr am Folgetag 8 Stunden 30 Minuten 8 Stunden

Diese Zeiten finden sich beispielsweise im veröffentlichten Intensivstationsmodell der Main-Klinik Ochsenfurt. Andere Stationen derselben Klinik verwenden bereits andere Dienstzeiten. Das zeigt: Auch innerhalb eines Krankenhauses kann sich der Ablauf unterscheiden. Main-Klinik Ochsenfurt: Arbeitszeitmodelle.

Andere Häuser beginnen den Nachtdienst zum Beispiel schon um 21:15 Uhr. Das Altonaer Kinderkrankenhaus veröffentlicht für eine Station Frühdienst von 06:00–14:12 Uhr, Spätdienst von 13:22–21:34 Uhr und Nachtdienst von 21:15–06:30 Uhr. Altonaer Kinderkrankenhaus: Stationsablauf.

Die tatsächliche Anrechnung und Vergütung von Pausen richtet sich zusätzlich nach den geltenden Regelungen. Anwesenheitsdauer und anzurechnende Arbeitszeit müssen im Dienstplan beziehungsweise in der Zeiterfassung nachvollziehbar sein.

Was passiert im Frühdienst?

Pflegefachkraft bei der Betreuung eines Patienten

Der Frühdienst beginnt mit der Übernahme vom Nachtdienst. Das Team erfährt, was während der Nacht geschehen ist, wer besondere Unterstützung braucht und welche Aufgaben oder Termine anstehen.

Auf einer allgemeinen Pflegestation können anschließend Körperpflege und Mobilisation, Unterstützung beim Frühstück, vereinbarte Beobachtungen, angeordnete Maßnahmen und die Vorbereitung auf Untersuchungen folgen. Hinzukommen können Visiten, Neuaufnahmen, Verlegungen oder Entlassungen. Die Aufgaben werden nach Qualifikation, Zuständigkeit und dem Bedarf der Patienten verteilt.

So könnte ein Frühdienst aufgebaut sein

Beispielzeit Möglicher Schwerpunkt
06:00–06:30 Uhr Übergabe, Zuständigkeiten und dringliche Aufgaben klären.
06:30–09:00 Uhr Morgendliche Versorgung und geplante Maßnahmen.
09:00–12:00 Uhr Visiten, Untersuchungen, Behandlungen sowie Aufnahme- und Entlassungsabläufe.
12:00–14:00 Uhr Weitere Versorgung, Rücksprachen, Dokumentation und Vorbereitung der Übergabe.
14:00–14:30 Uhr Übergabe an den Spätdienst und Abschluss offener organisatorischer Aufgaben.

Das ist eine Orientierung, kein fester Ablauf für jede Station. Die Pause wird innerhalb des Dienstes verbindlich organisiert und rechtzeitig genommen. Dokumentation erfolgt auch während der Versorgung und nicht erst in einem einzigen Zeitfenster am Ende. Ein veröffentlichtes Intensivstationsbeispiel zeigt ebenfalls das Zusammenspiel aus Übergabe, Pflege, Visite, Untersuchungen und erneuter Übergabe. Universitätsmedizin Essen: Beispiel eines Stationsablaufs.

Was passiert im Spät- oder Abenddienst?

Pflegefachkraft auf der Krankenhausstation

Der Spätdienst übernimmt die Informationen und noch offenen Aufgaben des Frühdienstes. Die Versorgung läuft weiter: geplante Maßnahmen, Unterstützung im Alltag, Neuaufnahmen und die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen.

Am Abend gehören je nach Station die Unterstützung beim Essen, die abendliche Versorgung und die Vorbereitung auf die Nacht dazu. Veränderungen des Zustands, Rückmeldungen aus Untersuchungen und noch ausstehende Aufgaben müssen dokumentiert und weitergegeben werden.

Der Spätdienst endet mit einer geordneten Übergabe an das Nachtteam. Offene Aufgaben dürfen nicht stillschweigend liegen bleiben. Es muss klar sein, was noch ansteht, wie dringend es ist und wer es übernimmt.

Was passiert im Nachtdienst?

Im Nachtdienst werden Patientinnen und Patienten weiter versorgt, beobachtet und bei Bedarf unterstützt. Geplante Maßnahmen, Neuaufnahmen und akute Veränderungen können auch nachts auftreten. Welche Aufgaben anfallen und wie das Team besetzt ist, hängt stark vom Bereich ab.

Ein regulärer Nachtdienst ist aktiver Dienst. Eine ruhigere Phase ist nicht automatisch eine Ruhepause, und Nachtdienst bedeutet nicht, dass du schlafen darfst. Bereitschaftsdienst ist ein eigenes Arbeitsmodell mit anderen Voraussetzungen.

Vor dem ersten Nachtdienst solltest du wissen:

  • Wer ist für welche Patienten und Aufgaben zuständig?
  • Welche erfahrene Fachkraft ist erreichbar oder anwesend?
  • Wie erreichst du den ärztlichen Dienst und die zuständige Leitung?
  • Welche Rufnummern und Abläufe gelten bei einem Notfall?
  • Wer übernimmt die Versorgung während deiner Pause?
  • Welche Aufgaben sind nachts vorgesehen und was wird morgens übergeben?

Bei einer akuten Verschlechterung wird nach den Vorgaben der Einrichtung sofort Hilfe organisiert. Eine dringliche Information wartet nicht auf die morgendliche Schichtübergabe.

Gibt es auch Zwischen-, Tages- und andere Dienste?

Zwischendienst:

Er ergänzt die Früh- und Spätschicht, beispielsweise bei besonders vielen Aufnahmen oder Untersuchungen. Ein veröffentlichtes Klinikbeispiel nennt 10:00–18:00 Uhr. Main-Klinik Ochsenfurt: Dienste und Einsatzbereiche.

Tagesdienst:

In bestimmten Ambulanzen oder Funktionsbereichen kann überwiegend tagsüber gearbeitet werden. Beispielhaft wäre ein Dienst von 08:00–16:30 Uhr mit einer halben Stunde Pause. Ob Wochenend-, Ruf- oder Bereitschaftsdienste hinzukommen, musst du für die konkrete Stelle klären.

Teilzeitdienst:

Teilzeit kann weniger Dienste, kürzere Dienste oder eine Kombination bedeuten. Wer 30 Wochenstunden arbeitet, hat deshalb nicht automatisch jeden Tag genau sechs Stunden Dienst.

Lange Dienste:

Einzelne Bereiche verwenden andere Schichtlängen oder verbinden Regeldienst mit Bereitschaftsdienst. Ein Zwölf-Stunden-Dienst ist nicht allein deshalb zulässig, weil er im Dienstplan steht. Dafür braucht es eine passende rechtliche Grundlage und die Einhaltung der Schutzvorgaben. § 7 ArbZG.

Warum überschneiden sich die Schichten?

Die nächste Schicht beginnt häufig, bevor die vorherige endet. In dieser Zeit werden Informationen und Zuständigkeiten übergeben. Im Beispiel aus Abschnitt 2 wären diese Überschneidungen möglich:

Wechsel Gemeinsames Zeitfenster im Beispiel
Nachtteam an Frühteam 06:00–06:30 Uhr
Frühteam an Spätteam 14:00–14:30 Uhr
Spätteam an Nachtteam 22:00–22:30 Uhr

Nicht jede Übergabe dauert genau 30 Minuten. Umfang, Stationsgröße und Übergabeform unterscheiden sich. Eine Übergabe kann gemeinsam im Team, für einzelne Patientengruppen oder teilweise am Patientenbett stattfinden. Währenddessen muss die laufende Versorgung organisiert bleiben.

Eine dienstlich erforderliche Übergabe gehört zur Arbeit. Sie sollte in der Dienstplanung berücksichtigt und in der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit erfasst werden. Dasselbe gilt für erforderliche Nacharbeiten. BMAS: Erfassung der gesamten Arbeitszeit.

Was gehört in eine Schichtübergabe?

Die nächste Schicht braucht eine klare Vorstellung davon, welche Versorgung erforderlich ist und was sich verändert hat. Je nach Bereich gehören insbesondere dazu:

  • Sichere Zuordnung der Patienten und der verantwortlichen Teammitglieder.
  • Aktueller Zustand und wesentliche Veränderungen seit der letzten Übergabe.
  • Relevante Risiken und Schutzmaßnahmen, beispielsweise Allergien oder Isolationsmaßnahmen.
  • Bereits durchgeführte Maßnahmen und wichtige Beobachtungen.
  • Noch ausstehende Untersuchungen, Anordnungen und andere Aufgaben.
  • Dringlichkeit, Zuständigkeit und Zeitpunkt der nächsten Schritte.

Ein mögliches Ordnungsschema ist SBAR:

Schritt Einfache Leitfrage
Situation Worum geht es gerade?
Hintergrund Welche Informationen sind dafür wesentlich?
Einschätzung Was wurde beobachtet beziehungsweise festgestellt?
Empfehlung oder weiteres Vorgehen Was muss als Nächstes geklärt oder getan werden?

Die DGAI empfiehlt eine strukturierte Übergabe nach diesem Prinzip insbesondere im perioperativen Bereich. Entscheidend ist das in deiner Einrichtung eingeführte Verfahren. DGAI: SBAR-Konzept.

Frage nach, wenn du eine Information nicht verstanden hast. Wiederhole wichtige Aufgaben mit eigenen Worten, damit Zuständigkeit und Termin eindeutig sind. Eine Übergabe ersetzt die erforderliche Dokumentation und verbindliche Anordnungen nicht.

Dokumentation gehört zum Dienst

Pflegefachkraft mit Unterlagen im Krankenhaus

Dokumentation macht den Verlauf und die durchgeführten Maßnahmen für die weitere Versorgung nachvollziehbar. Sie ist eine Arbeitsaufgabe und muss im Ablauf berücksichtigt werden.

Dokumentiere zeitnah, sachlich und entsprechend deiner Zuständigkeit. Trage nichts als erledigt ein, was noch nicht durchgeführt wurde. Nachträge und Korrekturen müssen als solche nachvollziehbar bleiben. Die Behandlungsdokumentation muss wesentliche Maßnahmen und Ergebnisse enthalten; Änderungen dürfen den ursprünglichen Inhalt nicht unkenntlich machen. § 630f BGB.

Zu deiner Einarbeitung gehören das Dokumentationssystem, zulässige Abkürzungen, Zugriffsrechte und die Regeln zum Umgang mit Patientendaten. Nutze nur die freigegebenen Systeme und halte dich an die Datenschutzvorgaben des Krankenhauses.

Wenn du regelmäßig nach dem vorgesehenen Dienstende dokumentieren musst, sprich die Arbeitsorganisation mit der Leitung an. Erfasse die tatsächlich geleistete Zeit; arbeite nicht nach dem Ausstempeln unbemerkt weiter. Ob zusätzliche Zeit als Überstunde vergütet oder anders ausgeglichen wird, ist anhand der geltenden Regeln zu klären.

Einarbeitung und Verantwortung vor der Anerkennung

Ärztlicher Mitarbeiter und Pflegefachkraft bei der gemeinsamen Besprechung

Vor deinem eigenständigen Einsatz müssen Aufgaben, Zuständigkeiten und Grenzen klar sein. Lass dir die Abläufe für Früh-, Spät- und Nachtdienst zeigen und kläre, wann du begleitet wirst und wer Rückfragen beantwortet.

Ohne die erforderliche Berufsausübungserlaubnis darfst du in der Pflege nicht automatisch dieselben Aufgaben und dieselbe Verantwortung wie eine anerkannte Pflegefachkraft übernehmen. Insbesondere die gesetzlich vorbehaltene Pflegeprozessverantwortung darf Personen ohne die entsprechende Erlaubnis nicht übertragen werden. § 4 Pflegeberufegesetz.

Dein Anerkennungsstand allein beantwortet aber nicht jede Frage zur Dienstzeit. Ob du während einer Anpassungsmaßnahme nachts oder an Wochenenden eingesetzt wirst, muss anhand deiner zulässigen Tätigkeit, der Anleitung und der konkreten Vereinbarungen geklärt werden.

Pause während der Schicht und Ruhezeit danach

Eine Ruhepause unterbricht deinen Dienst. Die Ruhezeit liegt zwischen zwei Arbeitseinsätzen. Beides dient der Erholung und darf nicht verwechselt werden.

Pausen während des Dienstes

Nach der gesetzlichen Grundregel sind erforderlich:

Tatsächliche Arbeitszeit Gesetzliche Mindestpause
Mehr als 6 bis einschließlich 9 Stunden 30 Minuten
Mehr als 9 Stunden 45 Minuten

Die Pausen können grundsätzlich in Abschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten geteilt werden. Du darfst nicht länger als sechs Stunden ohne Ruhepause arbeiten. Zulässige besondere Regelungen, etwa tarifliche Kurzpausen in Schichtbetrieben, sind gesondert zu prüfen. § 4 ArbZG, § 7 ArbZG.

Eine Pause muss tatsächlich möglich sein. Ein automatisch abgezogener Zeitraum ist keine echte Pause, wenn du in dieser Zeit weiterarbeiten musst. Sprich Unterbrechungen an und lasse die Zeiterfassung nach dem vorgesehenen Verfahren korrigieren. Die Leitung muss die Vertretung so organisieren, dass die Versorgung während der Pausen gesichert bleibt.

Ruhezeit zwischen zwei Diensten

Grundsätzlich stehen dir nach Dienstende mindestens elf zusammenhängende Stunden Ruhezeit zu. In Krankenhäusern kann diese Zeit unter den gesetzlichen Voraussetzungen um höchstens eine Stunde verkürzt werden, wenn jede Verkürzung innerhalb eines Kalendermonats oder innerhalb von vier Wochen durch eine andere Ruhezeit von mindestens zwölf Stunden ausgeglichen wird. Weitere Abweichungen benötigen eine entsprechende Rechtsgrundlage. § 5 ArbZG.

Beispiel: Spätdienst bis 22:30 Uhr und Frühdienst am nächsten Tag ab 06:00 Uhr lassen nur 7 Stunden 30 Minuten frei. Das genügt weder der Grundregel von elf Stunden noch der beschriebenen Krankenhausregel von zehn Stunden. Eine solche Folge darf nicht einfach als normaler Wechsel eingeplant werden.

Der Arbeitsweg und private Verpflichtungen beanspruchen zusätzlich Zeit innerhalb deiner freien Phase. Die gesetzliche Ruhezeit ist deshalb nicht gleichbedeutend mit ebenso vielen Stunden Schlaf.

Wie lang darf ein Arbeitstag sein?

Das Arbeitszeitgesetz geht grundsätzlich von höchstens acht Stunden werktäglicher Arbeitszeit aus. Bis zu zehn Stunden sind möglich, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich eingehalten werden. Für Nachtarbeitnehmer gilt grundsätzlich ein kürzerer Ausgleichszeitraum von einem Kalendermonat oder vier Wochen. § 3 ArbZG, § 6 ArbZG.

„Werktäglich“ bezieht sich dabei grundsätzlich auf Montag bis Samstag. Diese gesetzlichen Grenzen ersetzen nicht deine vertraglich vereinbarte, möglicherweise deutlich kürzere Wochenarbeitszeit. Besondere Krankenhaus- und Bereitschaftsregelungen können Abweichungen erlauben, aber nur unter den jeweiligen Voraussetzungen.

Bei mehreren Arbeitgebern werden die Arbeitszeiten zusammengerechnet. Ein zusätzlicher Nebenjob muss daher auch mit den Ruhezeiten und Höchstgrenzen deiner Krankenhausarbeit vereinbar sein. § 2 ArbZG.

Wie folgen Früh-, Spät- und Nachtdienste aufeinander?

Ein Team arbeitet nicht überall nach demselben Rhythmus. Manche Dienstpläne enthalten mehrere Frühdienste hintereinander, andere wechseln häufiger. Teilzeit, Qualifikation, Stationsbedarf und individuelle Vereinbarungen wirken sich ebenfalls aus.

Für eine gesundheitsgerechte Gestaltung empfiehlt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin insbesondere kurze Nachtdienstblöcke, möglichst wenige aufeinanderfolgende Nächte und eine lange Erholungsphase danach. Günstig sind häufig Vorwärtswechsel: Frühdienst → Spätdienst → Nachtdienst → Erholung. Als Richtgröße werden maximal drei aufeinanderfolgende Nachtschichten und möglichst zwei freie Tage nach dem Nachtblock empfohlen. BAuA: Gestaltung von Nacht- und Schichtarbeit, BAuA: Empfehlungen zur Nachtarbeit.

Diese Empfehlungen sind von einem pauschalen individuellen Anspruch auf genau zwei freie Kalendertage nach jedem Nachtdienst zu unterscheiden. Zugleich verpflichtet das Gesetz den Arbeitgeber, gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse bei der Gestaltung von Nacht- und Schichtarbeit zu berücksichtigen. § 6 Absatz 1 ArbZG.

Beispiel: zwei Nachtdienste und danach frei

Der folgende Ausschnitt zeigt eine mögliche Dienstfolge. Jede der fünf ersten Schichten enthält im Beispiel 30 Minuten tatsächliche Ruhepause und damit acht Stunden Arbeitszeit.

Tag Dienst Uhrzeit beziehungsweise freie Phase
Montag, Woche 1 Frühdienst 06:00–14:30 Uhr
Dienstag, Woche 1 Frühdienst 06:00–14:30 Uhr
Mittwoch, Woche 1 Spätdienst 14:00–22:30 Uhr
Donnerstag, Woche 1 Erster Nachtdienst Donnerstag 22:00 bis Freitag 06:30 Uhr
Freitag, Woche 1 Zweiter Nachtdienst Freitag 22:00 bis Samstag 06:30 Uhr
Samstag, Woche 1 Dienstende und Erholung Nachtdienst endet um 06:30 Uhr; danach kein weiterer Dienst.
Sonntag, Woche 1 Vollständig frei Kein Arbeitseinsatz von 00:00 bis 24:00 Uhr.
Montag, Woche 2 Vollständig frei Kein Arbeitseinsatz von 00:00 bis 24:00 Uhr.
Dienstag, Woche 2 Nächster Frühdienst Beginn um 06:00 Uhr.

Das bedeutet: Zwischen dem Ende der letzten Nacht am Samstag um 06:30 Uhr und dem nächsten Frühdienst am Dienstag um 06:00 Uhr liegen 71 Stunden 30 Minuten ohne Arbeitseinsatz.

Der Samstag wird umgangssprachlich manchmal als „Ausschlaftag“ bezeichnet. Er ist aber kein vollständig arbeitsfreier Kalendertag, weil du bis 06:30 Uhr gearbeitet hast. Die beiden ganzen freien Tage sind in diesem Beispiel Sonntag und Montag.

Die erste Woche enthält 40 Arbeitsstunden. Das Beispiel ist ein Ausschnitt und keine Vorgabe für deinen eigenen Dienstplan. Bei beispielsweise 38,5 vereinbarten Wochenstunden muss die Stundenbilanz über den maßgeblichen Planungs- und Ausgleichszeitraum passen.

Was bedeutet „Nacht“ im Dienstplan?

Eine Nachtschicht beginnt an einem Kalendertag und endet am nächsten. Bei vielen Plänen steht das Kürzel „N“ am Tag des Dienstbeginns. Du musst aber die Legende deines eigenen Plans kennen.

Wenn dort „N am Freitag“ steht, könnte damit beispielsweise Freitag 22:00 bis Samstag 06:30 Uhr gemeint sein. Ein freier Eintrag am Samstag kann dann bedeuten, dass an diesem Samstag kein neuer Dienst beginnt. Er sagt nicht automatisch, dass der gesamte Samstag arbeitsfrei ist.

Für Arbeitszeit und Zuschläge werden die tatsächlichen Stunden berücksichtigt. Nach Samstag 23:59 Uhr ist Sonntag 00:00 Uhr. Wie sich Nacht-, Wochenend- und Feiertagszeiten auf die Vergütung auswirken können, erklären wir unter Gehalt, Steuern und Zuschläge.

Häufige Kürzel richtig lesen

Diese Beispiele helfen bei der Orientierung. Verbindlich ist immer die Legende deines Krankenhauses; Kürzel und Farben sind nicht überall gleich.

Mögliches Kürzel Mögliche Bedeutung
F oder FD Frühdienst
S oder SD Spätdienst
N oder ND Nachtdienst
Z oder ZD Zwischendienst
U Genehmigter Urlaub
FZA Freizeitausgleich
BD Bereitschaftsdienst
RB Rufbereitschaft

Ein dienstfreier Tag, Urlaub und Freizeitausgleich sind unterschiedliche Einträge. Achte außerdem darauf, ob du einen vorläufigen Wunschplan oder den bereits freigegebenen Dienstplan ansiehst.

Wochenenden, Feiertage und Ersatzruhetage

Krankenhäuser dürfen im gesetzlich vorgesehenen Rahmen auch sonntags und an Feiertagen beschäftigen. Deshalb können deine Dienste auf diese Tage fallen und deine freien Tage innerhalb der Woche liegen. § 10 ArbZG.

Nach der gesetzlichen Grundregel gilt:

  • Für einen gearbeiteten Sonntag ist ein Ersatzruhetag innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen erforderlich, der den Beschäftigungstag einschließt.
  • Für Arbeit an einem gesetzlichen Feiertag, der auf einen Werktag fällt, ist ein Ersatzruhetag innerhalb eines entsprechenden Zeitraums von acht Wochen erforderlich.
  • Grundsätzlich müssen mindestens 15 Sonntage im Jahr beschäftigungsfrei bleiben; zulässige tarifliche Krankenhausregelungen können diese Zahl auf mindestens zehn reduzieren.

Ein Ersatzruhetag muss nicht immer zusätzlich zu allen ohnehin geplanten freien Tagen entstehen. Ein bereits dienstfreier Werktag kann die Voraussetzungen erfüllen. Bundesarbeitsgericht: Ersatzruhetag.

Gesetzlicher Ersatzruhetag, tariflicher Freizeitausgleich und ein Geldzuschlag sind unterschiedliche Ansprüche. Die konkrete Einordnung sollte der Dienstplan erkennen lassen beziehungsweise die zuständige Stelle erklären können.

Wann bekommst du deinen Dienstplan?

Der Dienstplan sollte so früh und verlässlich vorliegen, dass du Arbeitsweg, Familie und private Termine planen kannst. Eine einheitliche Veröffentlichungsfrist für alle Krankenhäuser gibt es nicht. Maßgeblich sind unter anderem Tarifvertrag, Arbeitsvertrag und Betriebs- oder Dienstvereinbarungen.

Kläre beim Start:

  • Für welchen Zeitraum wird der Plan erstellt?
  • Bis wann kannst du Dienst- oder Urlaubswünsche einreichen?
  • Ab wann ist der Plan verbindlich und wo findest du die aktuelle Fassung?
  • Wie werden Änderungen mitgeteilt und bestätigt?
  • Wer genehmigt einen Diensttausch?
  • Welche Regeln gelten für Einspringen und zusätzliche Dienste?

Soweit die Voraussetzungen vorliegen, hat der Betriebsrat bei Beginn, Ende und Verteilung der täglichen Arbeitszeit sowie vorübergehender Verlängerung oder Verkürzung Mitbestimmungsrechte. In öffentlichen oder kirchlichen Einrichtungen bestehen entsprechende Beteiligungsstrukturen nach den dort geltenden Regeln. § 87 Betriebsverfassungsgesetz.

Ein Diensttausch muss abgestimmt sein: Qualifikation, Besetzung, Arbeitszeitgrenzen und Ruhezeiten müssen auch nach dem Tausch passen.

Kannst du bestimmte Schichten vereinbaren?

Wenn du wegen Kinderbetreuung, Angehörigenpflege oder anderer Verpflichtungen feste Zeitgrenzen brauchst, sprich diese möglichst schon vor Vertragsabschluss an. Kläre, ob ausschließlich Tagesdienste, bestimmte freie Wochentage oder andere verlässliche Zeiten vereinbart werden können.

Ein eingereichter Dienstwunsch ist noch keine bestätigte Vereinbarung. Lass dir zugesagte Einschränkungen nachvollziehbar festhalten. Plane auch den tatsächlichen Arbeitsweg: Passt die erste Verbindung zu deinem Frühdienst, und kommst du nach dem Spätdienst nach Hause?

Einspringen, Überstunden und Arbeitszeitkonto

Wenn kurzfristig jemand ausfällt, kann die Einrichtung zusätzliche Unterstützung anfragen. Ob du verpflichtet bist, einen zusätzlichen Dienst zu übernehmen, hängt von den geltenden Vereinbarungen und der konkreten Situation ab. Ein freier Tag bedeutet nicht automatisch Rufbereitschaft oder ständige Erreichbarkeit.

Kläre vor einem zusätzlichen Dienst, wer ihn freigibt, wie die Zeit erfasst wird und welcher Ausgleich vorgesehen ist. Auch freiwilliges Einspringen hebt die gesetzlichen Schutzregeln nicht auf.

Ein Arbeitszeitkonto zeigt die nach den geltenden Regeln verbuchten Plus- und Minusstunden. Bitte um eine Erklärung, wie Sollstunden, tatsächliche Arbeitszeit, Urlaub, Krankheit und Freizeitausgleich eingetragen werden. Nicht jede Abweichung im einzelnen Monat bedeutet bereits, dass du unbezahlte Mehrarbeit leisten oder Geld zurückzahlen musst.

Bei wiederholt ausfallenden Pausen, langen Nacharbeiten oder problematischen Dienstfolgen solltest du frühzeitig die Leitung und gegebenenfalls die Interessenvertretung ansprechen. Halte Datum, tatsächliche Arbeitszeiten und den Anlass nachvollziehbar fest.

Was tust du, wenn die Ablösung fehlt?

Informiere die zuständige Leitung beziehungsweise den festgelegten Bereitschaftskontakt sofort. Kläre, wer die Versorgung übernimmt, welche Aufgaben dringlich sind und wie eine sichere Übergabe organisiert wird. Warte damit nicht erst lange nach dem geplanten Dienstende.

Eine akute Gefährdung von Patienten darf nicht unbeachtet bleiben. Zugleich entsteht durch eine fehlende Ablösung keine pauschale Regel, unbegrenzt weiterzuarbeiten. Notfallausnahmen haben enge Voraussetzungen; ein Personalausfall hebt Arbeitszeitgrenzen nicht automatisch auf. § 14 ArbZG.

Erfasse notwendige zusätzliche Arbeitszeit und die Rücksprache. Wenn du die Versorgung mit den verfügbaren Kräften nicht sicher leisten kannst, benenne die konkreten Probleme frühzeitig und nutze das vorgesehene Meldeverfahren, etwa eine Gefährdungs- oder Überlastungsanzeige. Eine solche Meldung ersetzt weder akute Hilfe noch die Abstimmung über die weitere Versorgung.

Zeiterfassung, Umkleiden und Dienstende

Erfassung der Arbeitszeit am Terminal

Erfasst werden muss die tatsächlich geleistete Arbeit. Dazu gehören auch dienstlich erforderliche Übergaben und Dokumentation. Der Arbeitgeber muss ein System für Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit bereitstellen; die Eingabe kann dir übertragen werden. BMAS: Arbeitszeiterfassung.

Kläre, an welcher Stelle du dich ein- und ausbuchst und wie Abweichungen vom Dienstplan korrigiert werden. Wenn du wegen einer notwendigen Übergabe länger bleibst, müssen Dauer und Anlass nachvollziehbar sein.

Auch vorgeschriebenes Umkleiden im Betrieb und damit verbundene innerbetriebliche Wege können vergütungspflichtig sein. Ob und wie sie berücksichtigt werden, hängt von den Umständen und den geltenden Regelungen ab. Es gibt dafür nicht automatisch in jedem Haus dieselbe Minutenpauschale. Bundesarbeitsgericht: Umkleide- und Wegezeiten im Krankenhaus.

Teambesprechungen und Pflichtschulungen

Auch die verpflichtende Teilnahme an dienstlich angeordneten Besprechungen muss bei Planung und Zeiterfassung berücksichtigt werden. Eine Besprechung nach dem Nachtdienst verkürzt die anschließende Erholungsphase; maßgeblich ist das tatsächliche Arbeitsende.

Für erforderliche Fortbildungen, die der Arbeitgeber aufgrund gesetzlicher, tariflicher oder betrieblicher Vorgaben anbieten muss, gilt: Sie sollen während der regelmäßigen Arbeitszeit stattfinden. Müssen sie außerhalb stattfinden, gelten sie als Arbeitszeit. Die Kosten solcher Pflichtfortbildungen dürfen dir nicht auferlegt werden. § 111 GewO.

Bei freiwilligen Weiterbildungen und Unterricht im Anerkennungsverfahren muss gesondert geklärt werden, welche Anrechnung, Freistellung und Finanzierung gilt.

Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft

Diese Begriffe solltest du von einer normalen Nachtschicht unterscheiden:

Modell Was damit grundsätzlich gemeint ist
Regulärer Schichtdienst Geplanter Arbeitseinsatz mit den Aufgaben deiner Schicht.
Bereitschaftsdienst Du hältst dich an einem vom Arbeitgeber bestimmten Ort bereit und nimmst bei Bedarf die Arbeit auf. Auch inaktive Bereitschaftszeiten zählen arbeitszeitrechtlich grundsätzlich als Arbeitszeit.
Rufbereitschaft Du bist außerhalb eines regulären Dienstes erreichbar und musst gegebenenfalls die Arbeit aufnehmen. Wie stark Ort und Reaktionszeit vorgegeben sind, kann für die rechtliche Einordnung entscheidend sein.

Die Bezahlung und die arbeitszeitrechtliche Bewertung sind getrennt zu betrachten. Rufbereitschaft ist nicht unter allen Umständen vollständig Freizeit. Tatsächliche Einsätze können insbesondere die Ruhezeit beeinflussen. Lass dir Häufigkeit, Reaktionszeiten, Vergütung und Ausgleich erklären. Europäischer Gerichtshof: Einordnung von Bereitschaftszeiten.

Gesundheit und besondere Schutzregeln

Nachtarbeitnehmer haben Anspruch auf arbeitsmedizinische Untersuchungen nach den gesetzlichen Vorgaben. Bei bestimmten gesundheitlichen oder familiären Voraussetzungen kann außerdem ein Anspruch auf Umsetzung auf einen geeigneten Tagesarbeitsplatz bestehen, soweit keine dringenden betrieblichen Erfordernisse entgegenstehen. § 6 ArbZG.

Für schwangere und stillende Beschäftigte gelten besondere Vorgaben, unter anderem zu Arbeitsdauer, Nachtarbeit sowie Sonn- und Feiertagen. Auch für Minderjährige gelten eigene Schutzregeln. Die allgemeinen Schichtbeispiele dieser Seite dürfen darauf nicht unverändert übertragen werden. Mutterschutzgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz.

Sprich Schwierigkeiten mit Schlaf, Belastung oder der Vereinbarkeit frühzeitig bei den zuständigen Stellen an. Ansprechpartner können Leitung, Personalabteilung, Betriebsarzt und Interessenvertretung sein.

Krank oder verspätet vor einer Schicht

Wenn du arbeitsunfähig bist, informiere den Arbeitgeber unverzüglich über die Arbeitsunfähigkeit und die voraussichtliche Dauer. Halte dich an den vereinbarten Meldeweg und kläre vorab, welche Telefonnummer auch nachts oder am Wochenende erreichbar ist. Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ersetzt deine eigene Krankmeldung nicht. § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz.

Wenn du unterwegs merkst, dass du dich verspätest, melde dich möglichst früh bei der zuständigen Stelle und nenne deine voraussichtliche Ankunftszeit. So kann die Leitung die Übergabe und die Besetzung abstimmen. Eine Nachricht nur an eine befreundete Kollegin oder einen Kollegen ist kein verlässlicher Ersatz für den vorgesehenen Meldeweg.

Die ausführlichen Regeln zu Krankmeldung und Nachweisen stehen unter Arbeitsvertrag und deine Rechte.

Diese Fragen klärst du vor deinem ersten Dienst

  • Ich kenne meine Wochenstunden und die Dienstzeiten meines Einsatzbereichs.
  • Ich weiß, wie Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste verteilt werden.
  • Ich verstehe die Kürzel im Dienstplan und wie Nachtdienste eingetragen sind.
  • Ich weiß, wann ich nach einem Nachtblock wieder arbeiten soll.
  • Meine Einarbeitung, Aufgaben und fachlichen Grenzen sind geklärt.
  • Ich kenne Übergabeform, Dokumentationssystem und wichtige Rufnummern.
  • Ich weiß, wie meine Pause und ihre Vertretung organisiert werden.
  • Ich kann meine Arbeitszeit erfassen und Abweichungen melden.
  • Ich kenne die Regeln für Dienstwünsche, Tausch und zusätzliche Dienste.
  • Ich weiß, wie ich Krankheit oder Verspätung auch nachts und am Wochenende melde.
  • Ich kenne den Ansprechpartner, wenn meine Ablösung fehlt.
  • Ich weiß, an wen ich mich bei Fragen oder Überlastung wenden kann.

Gut vorbereitet in deinen neuen Arbeitsalltag

Deine Einrichtung führt dich in die Dienstplanung, deine Aufgaben und die Arbeitsabläufe ein. Medeed unterstützt dich dabei, die vorgesehenen Bedingungen zu verstehen und offene Fragen rechtzeitig mit deinem Arbeitgeber zu besprechen.

Zu einem guten Start gehört auch, dass du dich an deinem neuen Wohnort zurechtfindest und deinen Arbeitsweg passend zu deinen Schichten planen kannst. Deshalb begleiten wir bereits deine Ankunft und die ersten Schritte vor Ort. Mit Medeed365 stehen wir dir und deiner einbezogenen Familie anschließend während der ersten zwölf Monate ab deiner Einreise bei organisatorischen Fragen und beim Einleben zur Seite.